Fasnet in Gosbach: Am Sonntag wird es kreativ und bunt

Ein buntes Ereignis, das in den letzten Jahren dank der Kreativität der Teilnehmer tausende Zuschauer an den Straßenrand gelockt hat, ist der traditionelle Fasnetssonntagsumzug in Gosbach. Mit seiner 49. Auflage wird er auch in diesem Jahr die Umzugsstrecke am Sonntag, den 3. März ab 14.01 Uhr, in einen Gaudiwurm verwandeln. Teilnehmende Gruppen, die sich meist aus Mitgliedern verschiedener Vereine zusammensetzen, schmücken den Umzug u. a. mit örtlichen aber auch internationalen Themen. An Detailreichtum wird hier bei keiner Gruppe gespart. Liebevoll bemalte Handwagen, oder bis zu neun Meter lange Anhänger werden in den Wochen vor dem Umzug in Garagen und Scheunen angefertigt und dekoriert. Da kann es schon Mal vorkommen, dass ein Löschboot, ein Wikingerschiff, eine Pistenraupe oder gleich eine ganze Klinik durch den Ort rollen. Dieses außerordentliche Engagement der örtlichen Vereine und der privaten Gruppierungen ist keine Selbstverständlichkeit. Aber genau das zeichnet den wohl vielfältigsten Umzug in der Region aus: Eine unterhaltsame Mischung aus Wagen, Narrenzünften und Musik. Nach dem Umzug geht die Party in der Schirmbar, in Scheunen, im großen Festzelt und in der Halle weiter.



Leimbergweibla haben Verstärkung bekommen

 Vier neue Mitglieder haben die Leimbergweibla der Faschingsgesellschaft Gosbach (FGG) am Wochenende in ihre Reihen aufgenommen. In der Loidiga-Ranch fiel mit der Narrentaufe der Startschuss für die diesjährige Fasnet. Kräftig unterstützt wurden die Loidige durch die vielen Besucher und von zahlreichen Narrengruppen sowie Guggenmusikern, die den Anwesenden nicht nur musikalisch einheizten, sondern auch auf der Tanzfläche für Stimmung sorgten.

 Um Mitternacht ergriffen in der Ranch Zunftmeister Thomas Alt und Lucas Klack das Wort und begrüßten die anwesenden Zünfte und Gruppen. Auf ihre Worte hin bahnten sich vier neue Mitglieder der Leimbergweibla den Weg auf die rustikale Holzbühne, wo sie in Empfang genommen wurden. Als Taufpaten waren wieder die Pfingstlümmel aus Hohenstadt vertreten, die mittels eines Seils die Kippvorrichtungen über den Köpfen der Täuflinge nacheinander auslösten. Von hoch oben entleerte sich sogleich viermal ein Eimer voller „Tauf-Brühe“. Durchnässt erhielten Natalie Kneer, Isabell Baumeister, David Floridia sowie Nina Torras-Pique im Anschluss ihre Holzmasken und wurden in die fünfte Jahreszeit entlassen, die in diesem Jahr den frisch Getauften, dank der langen Fasnetszeit, eine hohe Ausdauer abverlangen wird. Gemeinsam wurde mit DJ Bryan noch bis in die Morgenstunden in der beheizten Loidiga-Ranch gefeiert.